Webserver mit Apache, MySQL und phpMyAdmin unter Debian
(Quelle: Wiki Commons, Logo by Debian Project)
Das wohl am meisten verbreitete Setup für einen Webserver ist das so genannte ‘LAMP’, also Linux, Apache, MySQL und PHP. Genau dieses will ich auf meinem Debian Server nun einrichten. Die Installation gestaltet sich dabei denkbar einfach:
1. Nachdem ich mich per SSH auf dem Server eingeloggt habe, werde ich mittels su zum root.
2. Nun installiere ich den Webserver Apache über die Paketverwaltung. Falls nötig werden Paketabhängigkeiten dabei von Debian automatisch gelöst und die nötigen Pakete mit installiert.
apt-get install apache2
Das war es erst einmal auch schon! Wenn ich im Browser den Server per IP-Adresse aufrufe, erscheint die Apache Standard-Seite:
It works! This is the default web page for this server.
Als Standardverzeichnis für die Webinhalte dient dabei üblicherweise /var/www – in dieses Verzeichnis muss ich dann entsprechend später meine Webinhalte schieben.
3. Nun geht es an die PHP5-Unterstützung. Dafür installiere ich das Paket php5, sowie die Bibliothek php5-gd, welche von bestimmten Content-Management Systemen wie z.B. Joomla benötigt wird. Anschließend starte ich den Webserver neu, um die Änderungen zu übernehmen und die PHP-Unterstützung zu aktivieren. Auch hier gilt: Paketabhängigkeiten löst debian bei der Installation automatisch auf und installiert alles benötigte mit:
apt-get install php5 php5-gd /etc/init.d/apache2 restart
4. Nun fehlt uns nur noch die SQL-Datenbank. Dafür installieren wir neben dem eigentlichen MySQL auch gleich noch das benötigte Apache-Modul, sowie eine grafische Oberfläche zur Verwaltung der Datenbank.
apt-get install mysql-server php5-mysql phpmyadmin
Nachdem die Pakete installiert sind, muss man nun noch ein root-Passwort für phpMyAdmin festlegen, sowie die Art des Webservers angeben, für welchen es eingerichtet werden soll. Dies ist in unserem Fall Apache2.
Anschließend will phpMyAdmin gleich eine eigene Datenbank für sich selbst mittels dbconfig-common installieren. Die entsprechende Nachfrage bestätige ich einfach mit <Ja> und lege danach wiederum ein administratives Passwort fest – fertig.
Nun gilt es noch die vorgenommenen Änderungen zu übernehmen. Ich starte also den Webserver wieder einmal neu:
/etc/init.d/apache2 restart
Nun kann ich einfach über http://meine IP-Adresse/phpmyadmin die Administration der mySQL-Datenbank aufrufen und mich als Benutzer root mit dem vorhin festgelegten Passwort einloggen und so meine Datenbanken verwalten. Fertig!
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